Schule ohne Rassismus

Die Schülervertretung der IGS Oppenheim hat es sich zum Ziel gesetzt, „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden. Im Rahmen der Vorbereitungen hierzu fand am 18.12.2017 die erste Aktion der Schülervertretung statt. Bereits ab 6 Uhr trafen sich Schülervertreter mit den Vertrauenslehrern Frau Georg und Herrn Havener sowie der Schulsozialarbeiterin Frau Buchert, um mehr als 200 Kerzen im Schulhof zum Leuchten zu bringen. Trotz heftigen Schneefalls gelang es der Gruppe, die Lichter am Brennen zu halten und das Wort „Courage“ auf dem Schulhof aufleuchten zu lassen.

Im Foyer wurden große Plakate mit aufgemalten Kerzen aufgehängt, zu denen jeder Schüler schreiben konnte, was sein „Licht in dieser dunklen Jahreszeit“ ist. Noch vor dem Unterricht hatten sich so viele Schüler an der Aktion beteiligt, dass alle Plakate ausgefüllt waren. Vor allem „Familie“ und „Freunde“ wurden von den Schülern als „Lichter“ genannt, aber auch „Kakao“, „Adventskranz“ und „Haustiere“ wurden an die Kerzen geschrieben.

Mit dem Motto „Mut zur Vielfalt – wir gegen Diskriminierung“ wollte die Schülervertretung darauf hinweisen, dass sich die Schule auf dem Weg zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ befindet. Mit der Lichtaktion sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass an unserer Schule Schüler oder auch Eltern aus mehr als 23 verschiedenen Nationen sind. Und trotzdem wurden Begriffe wie „Familie“ und „Freunde“ unzählige Male genannt. Nachdem die Plakate beschrieben waren, gab es die provokante Aufgabe: „Nun sag, welches Licht von welcher Nation stammt…“. Damit wurde deutlich, dass wir alle vielfältig sind und sich die wesentlichen Dinge nicht von der Herkunft eines Menschen ableiten lassen. Familie und Freunde sind für jeden Menschen wichtig.

Abgerundet wurde die Aktion durch die Tutoren, die die Aktion und deren Hintergrund am selben Tag im Tutorenunterricht thematisierten.

Impressionen der 1. Aktion vom 18.12.2017

Die Schülervertretung plant noch weitere Aktionen für das Jahr 2018 und hofft weiterhin auf so viel Zustimmung und Offenheit der Schulgemeinschaft.