Bereits kurz nach Gründung der IGS Oppenheim bildete sich ein Präventionsteam, um langfristige, nachhaltige Strukturen zur allgemeinen Prävention zu schaffen. Das Präventionsteam besteht aus der Schulsozialarbeiterin, der Suchtpräventionslehrkraft, den Lehrkräften für Jugendmedienschutz, der Schulleitung, Vertretern des SEB, der Suchtpräventionsfachkraft der Regionalen Diakonie Rheinhessen, den Jugendpflegern der VG Rhein-Selz, sowie vielen engagierten Lehrkräften.
Gemeinsam wurde ein Präventionsplan erarbeitet, der seither stetig auf aktuelle Bedürfnisse und Entwicklungsfelder hin überprüft und angepasst wird, und der (heute) den Kern der Präventionsarbeit der IGS An den Rheinauen darstellt. Der Präventionsplan beinhaltet verschiedene präventive Programme für die Schülerinnen und Schüler der Stufen 5-13.
Neben den klassischen Suchtthemen wie Alkohol und Cannabis, die in den Stufen 8 und 9 thematisiert werden, gibt es diverse Angebote rund um das Thema Mediennutzung. Bereits ab der 5. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler immer wieder rund um dieses Thema informiert und aufgeklärt. Auch das komplexe Problemfeld Cybermobbing wird kontinuierlich thematisiert und rechtliche Grundlagen zur Sicherheit im Netz werden vor diesem Hintergrund vermittelt.
Darüber hinaus steht das soziale Miteinander stets im Mittelpunkt – ob in Stufe 5 und 6 mit „PROPP“, einem Programm der Primärprävention zur Gewaltprävention und Resilienzförderung, oder mit der Aktion „Teamgeist“ in Stufe 7, bei der die Klassen einen Tag erlebnispädagogische Impulse für den Klassenzusammenhalt bekommen. Der respektvolle und achtsame Umgang miteinander ist in jeder Altersstufe ein unverzichtbares Thema.
Daneben bieten wir in Stufe 7 „MaiStep“, ein Programm zur Prävention von Essstörungen, sowie Besuche bei Pro Familia (in Mainz) und das Programm „Be smart don’t start“ zur Rauchprävention an.
Relativ neu ist die Veranstaltung „Moral vs. Strafrecht“, die für alle 8. Klassen stattfindet und die die Jugendlichen für das Jugendstrafrecht sensibilisieren soll.
Ebenfalls neu an unserer Schule ist das Programm „Verrückt? Na und!“, das für psychische Erkrankungen sensibilisieren und die seelische Gesundheit der Heranwachsenden stärken soll.
Ganz aktuell wurde gemeinsam mit der Schülervertretung, der Beratungslehrkraft für Suchtprävention, der Schulsozialarbeit und der Fachstelle Suchtprävention der Regionale Diakonie Rheinhessen ein Vape-Parcours auf die Beine gestellt.
Mehr zum Vape-Parcours hier. LINK
Ergänzend zu den Veranstaltungen für die Schülerschaft, werden auch Elterninformationsabende zu verschiedenen Themen, wie beispielsweise Konsum/Sucht, Recht im Netz oder Lernen lernen angeboten.
Viele der aufgeführten Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit unseren externen Kooperationspartnern statt, die wir an dieser Stelle noch einmal explizit erwähnen wollen: Die Suchtprävention der Regionalen Diakonie Rhein-Selz, sowie die Beratung bei Glücksspielsucht und Medienabhängigkeit der Regionalen Diakonie Rhein-Selz, das Jugendhaus Oppenheim, das Kinder- und Jugendbüro der Verbandsgemeinde Rhein-Selz sowie die Jugendsachbearbeiter der Polizeiinspektion Oppenheim.
Herzlichen Dank für die Unterstützung in diesem so wichtigen und unabdingbaren Bereich!
