Juni 15, 2024

Givry in Oppenheim

Besuch der Franzosen in Oppenheim

Die Corres (Austauschschüler und -schülerinnen) des Collège Le Petit Prétan in Givry haben uns nach drei Jahren Corona-Pause endlich wieder diesen März besucht!

Am Montag, den 06.03., standen wir alle gespannt am Bahnhof in Oppenheim und konnten es kaum erwarten auf unsere französischen Freunde zu treffen. Ein paar Wochen zuvor wurden wir unseren Austauschpartnern und -partnerinnen zugeteilt und konnten schon mit ihnen Kontakt aufnehmen. Alle französischen Corres fanden sich schnell in ihre deutsche Gastfamilie ein und haben sich auch schon direkt auf den Nachhauseweg gemacht. 

Am nächsten Tag haben wir uns alle gemeinsam in der Schule getroffen und unseren Corres das Schulgebäude gezeigt. Im Anschluss haben wir eine sehr informative Besichtigung der Oppenheimer Altstadt gemacht und sind dabei auch zur Ruine Landskrone hochgewandert. Dort haben wir tolle Gruppenfotos gemacht, geklettert und gepicknickt. Danach haben wir uns wieder auf den Weg in die Altstadt gemacht, um im Rathaus von der Oppenheimer Bürgermeisterin empfangen zu werden. Zum Abschluss haben wir eine Tour durch das Kellerlabyrinth gemacht. 

Mittwoch und Donnerstag haben unsere Franzosen für ihr Studienprogramm jeweils einen Tagesausflug, einmal nach Mainz und einmal nach Frankfurt, gemacht. 

Am Freitag war für alle Beteiligten ein sehr aufregender Tag, da unsere Corres mit in unseren regulären Unterricht kommen durften. Dies hat total viel Spaß gemacht und war für alle eine mega Erfahrung. Die letzten beiden Schulstunden wurden wir vom Unterricht befreit für einen unvergesslichen Abschlussbrunch mit allen: Jeder hat für alle etwas mitgebracht und wir haben geredet und gelacht und Abschiedsfotos geschossen. 

Luka A. (8a)

Tausch doch mal das Croissant gegen die Brezel! – Gegenbesuch der Franzosen in Oppenheim

Für mich war von Anfang an klar, dass ich bei dem Frankreichaustausch unserer Schule mitmachen werde. Jedem, der noch am überlegen ist, kann ich nur ans Herz legen: Spring über deinen Schatten und mach einfach mit! Diese Woche war unbezahlbar und einfach bereichernd – diese Tage und Stunden wirst du nie vergessen.

Am Montag reisten die Corres (Austauschpartner und -partnerinnen) an. Auch wenn man schon Kontakt aufgenommen hatte und sich schon mal ein bisschen austauschen konnte, war die Aufregung groß. Der spannendste Punkt war, dass die Austauschpartner genau so gut Deutsch konnten wie man selber Französisch – das bedeutete eigentlich fast gar nicht, also vom Gefühl her. Doch in dem Moment, wo ich meine Austauschpartnerin zum ersten Mal gesehen habe, verflogen die meisten Sorgen. Es war einerseits erschreckend, aber auch wunderschön und irgendwie wusste man, auch wenn man das ein oder andere nicht verstehen wird, irgendwie kommt man durch und bleibt in Kommunikation. Ich freute mich direkt auf die Tage, die ich mit dieser eigentlich noch fremden Person verbringen würde.

Am ersten Abend war es relativ ruhig und auch etwas unangenehm, weil man noch nicht so wusste, was man mit der anderen Person anfangen sollte. Das wurde leider auch noch nicht direkt besser als man zuhause war, das brauchte offensichtlich Zeit. Doch die Franzosen waren allgemein auch nicht ganz so gesprächig, wenn man alleine mit ihnen war. Ich habe meiner Corres erstmal mein Dorf gezeigt und wir kamen ins Gespräch. Ich muss sagen, dass die Kommunikation viel einfacher war als ich dachte! Natürlich wurde der Übersetzer häufig benutzt, aber trotzdem haben wir beide viel versucht. Außerdem habe ich das Glück, dass meine Eltern beide auch Französisch sprechen. Das hat für mich Vieles erleichtert. Aber es war nicht alles perfekt, denn wir mussten beide in einem Zimmer schlafen. Das tat mir für sie sehr leid, aber andererseits kamen wir uns deshalb auch noch näher.

Außerhalb der Programmpunkte haben wir uns auch noch als Gruppe getroffen – also die französischen Freundinnen und auch meine über den Austausch neu zusammengefundenen Freundinnen. Das war ein sehr schönes Erlebnis. Wir waren auch noch mit meiner Corres Klettern. Das war die beste Entscheidung, weil ich wusste, dass ihr Hobby Klettern ist und das lockerte alles nochmal mehr auf.

Es war natürlich nicht immer einfach und manchmal anstrengend, aber die meiste Zeit war es einfach nur schöne Erinnerungen sammeln.

Lina K. (8c)